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Lichtblick-Newsletter Nr. 229 vom 30.01.2009
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe
ISSN 1619-1927 (Deutsche Nationalbibliothek)
www.lapkmv.de
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Liebe Leserinnen und Leser, hier nun der erste Newsletter für 2009.

Einen guten Start ins Jahr 2009 wünscht Ihnen
Ihr Lichtblick Team

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[1] Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen werden reformiert
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BAG Selbsthilfe Düsseldorf
2009 sollen die Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen reformiert werden.
Zu diesem Zweck haben die Sozialministerien der Länder und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet.
Diese Arbeitgruppe hat nun ein Vorschlagspapier zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfen erarbeitet.
Die BAG Selbsthilfe hat die Selbsthilfeverbände gebeten, dieses Papier bekannt zu machen.
Sie finden es unter http://www.lapkmv.de/rechtsgrundlagen-der-eingliederungshilfe-werden-reformiert-_152.html

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[2] Einladung zum 6. Psychoedukations-Kongress in Basel vom 20.-21.03.2009
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DGPE, München:
Die Deutsche Gesellschaft für Psychoedukation (DGPE) veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel den 6. Psychoedukations-Kongress zum Thema "Psychotherapeutische Dimensionen in der Psychoedukation"
(Veranstalter: J. Bäuml, G. Pitschel-Walz, K. Rabovsky, G. Stoppe, F. Müller-Spahn)
Anmeldung: Frau Dr. Rabovsky, UPK Basel, Tel.: 0041/61 836 98 Fax: 0041/61 836 98 77, www.dgpe.de

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[3] Bundesgerichtshof stellt Zyprexa-Patent wieder her
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Bad Homburg/Karlsruhe:
Mit Urteil vom 18.12.2008 hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Zyprexa-Patent von Lilly in Deutschland wiederhergestellt.
Der Vertrieb von Olanzapin-Generika muss in Deutschland eingestellt werden. Lilly wird in den kommenden Wochen alles unternehmen, um für Patienten, die von generischem Olanzapin auf Zyprexa umgestellt werden, und für alle anderen Betroffenen diesen Übergang so einfach wie möglich zu gestalten.

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[4] "Die unverdünnte Hölle" ein aufrüttelnder Artikel
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DER SPIEGEL 2/2009 vom 05.01.2009, Seite 26
"Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland ausgegrenzt und in Sonderschulen, Werkstätten und Heime abgeschoben. Nun tritt eine Uno-Konvention in Kraft, der ein radikales Umdenken folgen müsste. Doch die Bundesregierung signalisiert: Alles soll so bleiben, wie es ist. ..." Ein Lesenswerter Artikel von Ulrike Demmer erschien in der 2. Ausgabe des Spiegels.
Sie finden diesen Artikel auch auf der Webseite http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/26/74/dokument.html?titel=%22
Die+unverd%C3%83%C2%BCnnte+H%C3%83%C2%B6lle%22&id=63344762&top
=SPIEGEL&suchbegriff=h%C3%83%C2%B6lle&quellen=+SP,ALME,+MEDIA&qcrubrik=artikel

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[5] Aktuelles

5.1.2009 Bundestag, Berlin:
In einer Antwort auf eine kleine Anfrage erklärte die Bundesregierung : "... das BMG (Bundesministerium für Gesundheit) ist gemeinsam mit der KBV (Kassenärztlichen Bundesvereinigung) und dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen ... der Auffassung, dass die durch die Sozialpsychiatrievereinbarung festgelegten und finanzierten Maßnahmen zur Verbesserung der sozialpsychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen angemessen und notwendig sind und auch nach dem 1. April 2009 fortgeführt werden sollen.
Die Partner ... haben deshalb vereinbart, mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt eine Anschlussvereinbarung zu treffen, die geeignet ist, die qualitätsgesicherte Versorgung mit sozialpsychiatrischen Leistungen sicherzustellen und die durch Beitritt der Landesverbände der Krankenkassen sowie der Kassenärztlichen Vereinigungen wirksam wird." (vgl. Drs. 16/11551)

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15.01.2009 Bundestag, Berlin:
Die Bundesregierung lehnt bei der Besteuerung von Arzneimittelumsätzen derzeit eine Anwendung des ermäßigten Steuersatzes von 7% Prozent aus fiskalischen Gründen ab. In Ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage vom Dezember letzten Jahres argumentiert sie damit, dass der ermäßigter Steuersatz für Arzneimittel zu Mindereinnahmen von weit über 3 Mrd. € führe und der Gesetzgeber nicht sicherstellen könne, dass diese Steuerersparnis über sinkende Preise tatsächlich zu einer finanziellen Entlastung der Sozialversicherungsträger und Patienten führt. (vgl. BT-Drucksache 16/11334)

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18.-22.02.2009 Ostseemesse in Rostock
Auch in diesem Jahr ist die SELBSTHILFE Mecklenburg-Vorpommern e.V. wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten und bietet den zahlreichen Selbsthilfeverbänden unseres Bundeslandes die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren.
Am Samstag, den 21. Februar ist der LApK von 10 bis 18 Uhr ebenfalls vor Ort.


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IMPRESSUM

Lichtblick-Newsletter: Nachrichten aus Psychiatrie und Selbsthilfe

Hg: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK MV e.V.) Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel./Fax 0381 - 72 20 25

Redaktion: Ulrike Schob, Birgitt Achinger E-Mail: vorstand@lapkmv.de

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